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Die billigste private Krankenversicherung macht Sinn, wenn jemand neu in die Selbstständigkeit geht und gleichzeitig gesund ist. Der zweite Punkt ist entscheidender, denn die billigste private Krankenversicherung ist nur über eine hohe Selbstbeteiligung zu erreichen. Wer sich jedoch seiner Gesundheit sehr sicher ist und sich gleichzeitig in der Lage fühlt, eine Reserve für unerwartete medizinische Maßnahmen bereitzuhalten, kann sich für die billigste private Krankenversicherung entscheiden.
Es darf postuliert werden, dass es so viele Versicherungstarife wie unterschiedliche Fälle von Versicherten gibt. Niemand kennt die Zahl genau, es wird jedoch geschätzt, dass die privaten Krankenversicherer in Deutschland etwa 8.000 Tarife anbieten. So dürfte es für jeden möglich sein, den wirklich individuell passenden Tarif zu finden. Der klügste Weg ist also, sich zunächst über die große Auswahl an Tarifen zu informieren. Zunächst läuft die Prüfung auf den persönlichen Bedarf hinaus.
Die eigene Gesundheit spielt wie erwähnt eine große Rolle, allerdings ist niemand vor Unfällen oder schweren Erkrankungen geschützt. Daher stellt sich die Frage, was im Ernstfall für Kosten entstehen könnten. Leichtere Operationen wie Leistenbrüche, Blinddarm oder auch gebrochene Gliedmaßen werden zumeist unter 1.000 Euro behandelt. Schwieriger wird es bei komplizierten Eingriffen nach schweren Unfällen oder bei wirklich schweren Erkrankungen wie Herz-Kreislauf oder Tumore. Für die schweren Unfälle empfiehlt sich jedoch auch die sehr preiswerte private Unfallversicherung. Sollte jemand allerdings tatsächlich von einer wirklich schweren Erkrankung betroffen sein, wird es teuer und unter Umständen langwierig. Die billigste private Krankenversicherung kann eine Selbstbeteiligung von 5.000 Euro (jährlich) enthalten, die Behandlung kann sich aber auch über Jahre hinziehen.
Wer hier Bedenken hat, kann über eine Dread-Disease-Versicherung (für schwere Erkrankungen) nachdenken. Was dann noch bleibt, sind Zahnbehandlungen. Wer gesunde Zähne hat und jährlich zur Kontrolle geht, ist mit 30 bis 40 Euro pro Termin dabei, wenn wirklich nur kontrolliert wird, kann also die billigste private Krankenversicherung wählen, die freilich solche Kosten dann nicht übernimmt (auch keinen Zahnersatz, nichts unterhalb der Selbstbeteiligung).
Die Gesundheit ist ein Aspekt, der gute Gründe für die billigste private Krankenversicherung liefern kann. Es gibt allerdings auch andere Gesichtspunkte. Tarife werden von jeder Krankenversicherung nach Alter, Geschlecht und anhand der Gesundheitsfragen festgelegt, pauschal lässt sich jedoch so viel sagen: Für jüngere Personen unter 40 Jahren ist die billigste private Krankenversicherung mit einem Beitrag von weit unter 100 Euro möglich, sie enthält eine hohe Selbstbeteiligung (unter Umständen bis 5.000 Euro) und keine Extras wie Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, Krankengeld oder Zahnersatz. Es ist eine Pflichtversicherung, in der die Pflege mit eingeschlossen ist, beides ist in Deutschland auch für Selbstständige gesetzlich vorgeschrieben.
Etwas ältere Personen um 50 Jahre bekommen die billigste private Krankenversicherung immer noch zu Tarifen um 100 bis 140 Euro. Damit ist der Pflicht Genüge getan, für den schlimmsten Fall wirklich teurer Behandlungen ist auch vorgesorgt.Familienmütter und -Väter sowie Personen mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, also alle Frauen, müssen etwas anders rechnen, wenn sie nicht jeden Arztbesuch selbst bezahlen möchten. Wer Verantwortung für eine Familie trägt, muss unter Umständen über Krankengeld nachdenken, weil der Selbstständige sonst bei längerfristigen Krankheiten absolut ohne Einkommen wäre.
Daher sollte nach gründlicher Überlegung ein Check mehrerer Tarife durchgeführt werden. Danach ist zu entscheiden, welches die passendste, optimalste und gleichzeitig billigste private Krankenversicherung ist.